we-are-photography.COM empfiehlt –

 

Der Einstieg in die Astrofotografie

Viele Einsteiger in diesen spektakulären Bereich machen alle den gleichen Fehler. Sie denken, dass es sinnvoll ist, mit einem möglichst großen Teleskop anzufangen. Denn damit sieht man ja sehr viele Details, beispielsweise am schönen Mond, und so wird erwartet, dass sich das auch fotografisch einfacher einfangen lässt. Dies ist aber genau der falsche Weg.

Das die Astrofotografie kein einfaches Thema ist, erklärt auch, warum ich gerade zu diesem speziellen Bereich ein 800 Seiten umfassendes Buch (Das Einmaleins der Nachtfotografie von Antonius Hilgers) geschrieben habe. Ich werde nun trotzdem in einigen wenigen Worten beschreiben, wie man wirklich den Einstieg machen sollte, um auch möglichst lange Spaß an der Astrofotografie zu haben.

 

1.) Die meisten glauben, das Ausschlaggebende wäre das Teleskop, oder auch die Kamera. Tatsächlich ist das allerwichtigste der Unterbau, also das Stativ. Mit einem wackligen oder billigen Stativ wird man nicht viel Freude haben. Lieber etwas mehr investieren und ein gutes Stativ kaufen, denn dieses kann man ja auch noch anderweitig für die Fotografie verwenden. Mit dem Stativ steht oder fällt der richtige Einstieg.

2.) Als Kamera bietet sich ein Modell an, wo man die Objektive wechseln kann. Natürlich kann man auch erste Schritte mit Bridge- oder Kompaktkameras machen. In diesen Kameras sind allerdings nur sehr kleine Sensoren eingebaut, die wenig Licht einfangen oder schnell Bildrauschen erzeugen. Besser wäre eine APS-C oder sogar Vollformatkamera.

3.) Nun erst folgt die Optik. Es muss nicht gleich ein großes Teleskop sein. Fangt doch einfach mal mit der Kitlinse an, die bei den meisten Systemkameras ohnehin mit gekauft wird. Später kann man auch mal eine lichtstärkere Linse dazu kaufen.

4.) Als Brennweite für die Objektive würde ich eine möglichst kleine Brennweiten für den Anfang empfeh- len. Es muss nicht gleich 300mm oder mehr sein. Lieber zuerst nur 16mm – 24mm verwenden und damit den Umgang erlernen. Später auf 50mm steigern, dann auf 85mm – 135mm und erst dann 200mm – 300mm. Um alle Möglichkeiten mit diesen Brennweiten abzudecken, braucht es schon einige Jahre, denn unser Himmel bietet sehr viel Abwechslung. Je nach Himmelsrichtung und Jahreszeit, sieht man immer wieder einen ande- ren Himmel. Klingt unglaubwürdig, ist aber so ;o)

5.) Ich empfehle immer einen möglichst niedrigen ISO-Wert zu verwenden. Beispielsweise ISO 800 bis ISO 1600 bei APS-C Kameras und bei Vollformat kann man auch mal bis ISO 3200 gehen. Mehr braucht es nur sehr selten und so behält man das Rauschen gut im Griff. Bedenkt aber auch, dass sich mit der Erhöhung der ISO, auch der Himmel mit aufhellt. In sehr hellen Umgebungen, wie direkt in der Nähe einer Großstadt, kann der Himmel dann schnell überbelichtet sein und der Kontrast von den Sternen nimmt ab.

6.) Die Belichtungszeit ist abhängig davon, welche Brennweite ihr verwendet. Als Faustformel kann man sich folgendes im Kopf behalten: 400 (einfach der Wert 400) geteilt durch die Brennweite mal den Cropfak- tor. Bei einem 50mm Objektiv an APS-C wäre die Rechnung demnach: 400 : 50 * 1,5 = 12. Man könnte also das erste Foto mit 12 Sekunden aufnehmen, dieses betrachten und schauen, ob man die Zeit möglicherweise noch etwas reduzieren oder sogar erhöhen kann.

7.) Macht ruhig viele Aufnahmen und stackt diese später mit einem sogenannten Stackprogramm. Auf diese Weise holt ihr mehr Details aus den Fotos heraus und als netter Nebeneffekt wird auch das Rauschen noch etwas reduziert.

8.) Gebt nicht zu schnell auf und erwartet bitte nicht gleich Ergebnisse, wie sie manchmal im Fernsehen, in Zeitschriften oder auf manchen Teleskop-Verpackungen zu sehen sind. Bis dahin ist es ein sehr weiter Weg und meine Quick-Tipps helfen euch lediglich ein wenig beim Einstieg.

9.) Achtet auch bitte darauf, in einer möglichst dunklen Umgebung zu fotografieren. Man sieht auf dem Land, weitab von Großstädten, wesentlich mehr Sterne am Himmel und logischerweise, tut man sich dann beim Fotografieren auch einfacher.

 

Natürlich reichen diese paar Zeilen nicht aus, um aus euch schon perfekte Astrofotografen zu machen. Falls ihr mehr zu diesem Thema erfahren wollt oder auch, wie man richtige Astrofotografie mit Teleskopen verwirklichen kann, empfehle ich euch mein Buch „Das Einmaleins der Nachtfotografie“, welches ihr exklusiv nur direkt bei mir anfordern könnt. Darin werden alle wichtigen Grundlagen vermittelt und es ist mittlerweile ein echter Bestseller im astronomischen Bereich geworden.

Falls ihr Interesse an dem Buch habt, dann meldet euch doch einfach mal in meiner Facebook-Gruppe „Astrofotos und Nachtaufnahmen“. Mein Name ist Antonius Hilgers und ich schicke euch gerne die Vollversion. Damit ihr einen Eindruck von meiner Schreibweise bekommt, stelle ich euch hier die ersten vier Kapitel des Buches kostenlos zur Verfügung. Diese Kapitel beziehen sich auf absolute fotografische Grundlagen, sind also für alle interessant, die gerade erst mit der Fotografie angefangen haben.

 

Hier könnt ihr die kostenlosen Kapitel herunterladen: KOSTENLOSER DOWNLOAD

 

Diese Kapitel sind eine kleine Leseprobe und wirklich absolut kostenlos! Wer Interesse an der Vollversion meines Buches hat, erhält diese bereits für eine freiwillige Spende.

Mehr Infos dazu, findet ihr in der kostenlosen Variante oben.

Hier noch ein paar Screenshots aus dem Buch (kostenlose Version):

 

Gratis_Version_1

 

Gratis_Version_2

 

Gratis_Version_3

Gratis_Version_4

 

Und in der Vollversion erwartet euch außerdem:

 

Vollversion_1

Vollversion_2

Vollversion_3

Vollversion_4

Vollversion_5

Vollversion_6

Vollversion_7

Vollversion_8

 

 

 

 

 

 

Viel Spaß beim Lesen und Lernen, Antonius Hilgers

2017-11-26T13:11:59+00:00
error: Ne lass mal , hier wird nix heruntergeladen !!!