Interview mit „Die Fotoanstalt“

Hallo René und Hallo Artur, zu Anfang wäre es schön erst einmal etwas über euch und eure Fotografie zu erfahren?

Ich finde euren Zusammenschluss total interessant, wie kam es dazu und wie geht es euch dabei?

Die Story über unser Kennenlernen und die Gründung von “Die-Fotoanstalt”. Als ausgelernte Mediengestalter mir Schwerpunkt in Digital und Print arbeiteten wir beide als Angestellte in unterschiedlichen Agenturen. Durch die Vielfältigkeit des Berufs und der kreativen Arbeit lernten wir beide unter anderem viel über die unterschiedlichsten Bereiche der Bildbearbeitung. Durch eine Firmenfusion trafen wir beide nun in einer Firma aufeinander. Gleich am Anfang stellten wir fest, dass unser gemeinsames Hobby die Fotografie war. Um noch mehr im Bereich der Fotografie und Bildbearbeitung zu lernen, sahen wir uns viele Tutorials wie z.B. von Calvin Hollywood, Benjamin Jaworskyj, Matthias Schwaighofer und Pavel Kaplun an. Am Anfang bestand unsere Ausrüstung aus Einsteiger-Kameras wie z.B. einer Canon 1100D & 600D, welche wir sehr empfehlen können, da Sie ihren Zweck erfüllen und gutes Ausgangsmaterial liefern. Schnell entwickelte sich die Leidenschaft eigene Bilder zu schießen und diese nach eigenen Vorstellungen zu bearbeiten. Durch ausprobieren und üben wurden wir was Fotografie und Bildbearbeitung angeht immer schneller und besser. Das erste gemeinsame Projekt war ein Light Painting in der Nacht in der der eine das Seil mit dem Schneebesen geschwenkt und der andere fotografiert hat. Es hat eine Menge Spaß gemacht gemeinsam solche Projekte anzugehen und abzuschließen. Rene hat bis heute noch eine Narbe an der Hand vom Abend, an dem er sich am Seil „verbrannt“ hat. Nach ein paar Versuchen haben wir beide unsere eigenen Seiten in Facebook veröffentlicht und uns getraut das Ganze mit der Welt zu teilen, um Meinungen und Verbesserungsvorschläge einzuholen. Das Interesse auf unseren Seiten war sehr hoch und an einem Abend haben wir uns gefragt wieso wir nicht einfach was Gemeinsames starten.

 

Was ist das Spannende oder Wichtigste was ihr durch die Fotografie gelernt habt?

Man geht mit offeneren Augen durch die Welt, da man immer auf der Suche nach neuen Motiven ist. Dabei wundert man sich wie komisch die Welt ohne Photoshop aussieht. Wenn wir könnten, würden wir unser ganzes Leben retuschieren. PS: Nie mit einer 120 cm Octabox bei Wind am Ufer eines Sees shooten, das kann nämlich schief gehen 😛

 

Ihr macht sehr viele interessante Fotoshootings zusammen, was ist euer Liebstes und würdet ihr mir das Foto zeigen?

Es ist schwer aus unserem Portfolio ein Lieblingsbild auszusuchen, da uns alle unsere Bilder gefallen. Wir überlassen einfach Euch die Auswahl.

 

© Die Fotoanstalt

© Die Fotoanstalt

 

 

Wie teilt ihr euch die Arbeit bei der Fotoanstalt auf?

Wir teilen uns die bürokratische Arbeit untereinander auf, einer entwirft z.B. Plakate oder Flyer für bestimmte Aktionen oder Events (Workshops/Facebook) während der andere sich um das Social Networking kümmert. Bei freien Arbeiten kann jeder seine eigenen Ideen umsetzten, während der andere das Projekt vom Partner unterstützt (Licht, Stimmungsmacher oder DJ). Auftragsarbeiten werden von uns nur im Doppelpack erledigt. Hier werden die ausgewählten Bilder 50/50 aufgeteilt und bearbeitet.

 

Habt ihr ein neues Projekt in Planung von dem ihr uns vielleicht etwas erzählen möchtet?

Im Bereich unserer freien Arbeiten sind tolle Projekte geplant. Lasst euch einfach überraschen 😛 Was wir Euch aber verraten können ist, dass zwei neue Workshops in Planung sind.

 

Wie würdet ihr euren Stil beschreiben?

Durchgeknallt! Birne elf und Erbse siebzehn 😀

 

Was findet ihr toll daran Künstler zu sein?

Wir finden es gut unsere Ideen mit anderen zu Teilen. Es ist natürlich immer eine Freude wenn anderen Leuten unsere Bilder gefallen. Das Tolle daran ist, von seinem Hobby leben zu können (vielleicht mal bald :P)

 

Was ist das Einzigartige an Der Fotoanstalt?

Was uns von anderen Künstlern unterscheidet ist, dass die Fotoanstalt aus zwei Fotografen besteht die beide unterschiedliche Bild und Bearbeitungsstile haben. Deshalb weiß man nie genau was man von uns bekommt.

 

Zum Abschluss – Was würdet ihr allen angehenden Fotografen für die Zukunft mitgeben?

Nie aufgeben, immer das Ziel vor Augen haben und: „GEHT RAUS UND MACHT IRRE GUTE FOTOS

2017-11-26T13:12:02+00:00
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