Erzähl mir bitte etwas über dich und sag mir wie du zur Fotografie gekommen bist.

 

Mein Name ist Fördy, ich komme aus Heidelberg und bin hauptberuflich Fotograf und Filmemacher. Zur Fotografie bin ich 2009 gekommen, als ich mir einen Traum erfüllt und mir eine Canon EOS 450D gekauft habe.

Woher holst du deine Motivation zur Fotografie?

Meine Motivation zur Fotografie hole ich durch drei Quellen. Die Hauptquelle sind Motive, die mich packen und zum Fotografieren quasi zwingen. Die beiden anderen Quellen sind Inspiration durch Fotos aus dem Internet, sowie Technik, die mir neue Möglichkeiten bietet (z.b. besondere Brennweiten, Naheinstellgrenzen, Lichtstärken, Graufilter, usw.).

Was war bisher dein schönster Augenblick mit einem Kunden oder bei einem Fotoshooting?

Mein schönster Augenblick mit einem Kunden waren die ehrlichen Emotionen in den Augen bei der Übergabe der Bilder. Ohne ein Wort zu sagen, hat man der Braut die Dankbarkeit für die Bilder angesehen. Das war toll!

Wie würdest du das perfekte Bild beschreiben?

Ich weiß nicht, ob es “perfekte” Bilder überhaupt gibt. Jedenfalls ist ein sehr gutes/gelungenes Bild meiner Meinung nach eines, welches man nicht nach einer Sekunde wegklickt, welches beschäftigt und vor allem nicht in Vergessenheit gerät. Ob es technisch korrekt ist, spielt dabei keine Rolle.

Du arbeitest sehr viel auch mit Calvin Hollywood zusammen – wie ist das für dich?

Calvin und ich sind Geschäftspartner, die sich gegenseitig helfen und von einander profitieren. Wir arbeiten seit ein paar Jahren zusammen und harmonieren gut miteinander. Der Austausch mit ihm ist sehr motivierend und ich schätze sehr an ihm, dass er trotz seines Erfolges menschlich korrekt und dankbar ist.

Wie würdest du deinen Stil beschreiben?

Ich möchte mich nicht auf einen Stil festlegen. Das fände ich eher langweilig, wenn ich immer nur Bilder und Filme im gleichen Stil machen würde.

Was sind drei einzigartige Dinge, die dich und deine Werke von den anderen abheben?

Es gibt keine einzigartigen Dinge, die mich und meine Werke von anderen abheben. Ich würde nie behaupten, dass meine Werke einzigartig sind, denn das klingt nunmal wortwörtlich abgehoben. Ich habe einfach Spaß an dem was ich mache und mache das nicht, nur um einzigartige Kunstwerke zu erstellen. Und da ich in vielen Bereichen tätig bin, kristallisiert sich da kein konkreter Stil oder einzigartige Merkmale heraus.

People, Wedding, Cars – was ist dein liebster Teilbereich?

Ich sollte die Teilbereiche meiner Website mal wieder überarbeiten, fällt mir an der Stelle ein 😀
So blöd die Antwort auch klingt, aber es ist nunmal so: die Abwechslung ist es, die jeden Teilbereich interessant hält. Zum Beispiel liebe ich es Hochzeiten zu fotografieren. Die Gäste kommen aus einem tollen Anlass zusammen, es liegt viel Liebe in der Luft, alles ist schön dekoriert, jeder macht sich hübsch, es gibt gutes Essen und allgemein ist eine Hochzeit einfach von einer positiven Atmosphäre umgeben. Würde ich aber 20 Hochzeiten im Jahr fotografieren oder filmen, hätte ich keinen Spaß mehr daran. Der Reiz würde verloren gehen und die Leidenschaft wäre nicht mehr da. Deshalb ist mir die Abwechslung so unglaublich wichtig.

Hast du derzeit ein Lieblingsbild zeigen und ein paar kurze Worte dazu sagen?

Ich habe mehrere Lieblingsbilder, die mir so gut gefallen, weil ich sie mit Emotionen verbinde. Zwei Beispiele dafür sind das Panorama der Garmischer Alpen und das Foto vom Louvre in Paris. Bei Ersterem sind es die Gedanken an meine zweite Heimat, in der ich mich extrem wohl fühle und deren Berge mir eine innere Ruhe geben. Bei Letzterem sind es die Erinnerungen an einen tollen Urlaub mit meiner Freundin – also weniger das Gebäude ansich, sondern mehr das drum herum.

Technisch gesehen sind beide Bilder kein Weltwunder. Das Bergpanorama ist mal eben mit einer 450D und dem Kit-Objektiv geknippst. Die Bäume links und die Felsen rechts geben dem Bild einen natürlichen Rahmen. Die Sonne im linken Drittel holt als hellster Punkt den Betrachter ab und führt ihn mit den steigenen Linien in der Mitte des Bildes zur markanten Alpspitze im rechten Drittel.

Das Louvre Bild war vom Sonnenstand so geplant, um die starke Symmetrie zu unterstreichen. Alle Linien führen in die Mitte des Bildes. Die Silhouetten und leicht verwischten Wolken durch die längere Belichtung geben dem Bild noch eine interessante Stimmung. Bezüglich der Bildbearbeitung war das nur ein bisschen RAW-Entwicklung, Passanten-Retusche und Farben.

 

 

 

© Fördy

© Fördy

 

Zum Abschluss – Was würdest du allen angehenden Fotografen für die Zukunft empfehlen?

Keep it real – bleibt euch selbst treu und macht, was eure Leidenschaft ist. Dann kommt der Wissenshunger und somit die Verbesserung der eigenen Fähigkeiten ganz von selbst. Mit ein bisschen Übung und Leidenschaft bei der Arbeit werden die Ergebnisse automatisch immer besser.

Kontakt zu Fördy:

Fördy produziert Imagefilme in brillianter Qualität…