Vorstellung, Einleitung und erstes Tutorial von Toni Hilgers

Hallo liebe Leser,

mein Name ist Antonius Hilgers, oder einfach nur kurz “Toni”.

Ich bin als neues Mitglied im Team von we-are-photography aufgenommen worden, um für euch einige nette Tutorials zu erstellen.

Mein Plan ist es, bei den absoluten Neulingen anzufangen und dann von Tutorial zu Tutorial immer mehr Wissen zu verbreiten, bis es später dann richtig ans Eingemachte geht. Ich werde diese Tutorials so in dem Zeitraum erstellen, wie es mir möglich ist. Also nicht in festen Abständen, sondern einfach so, wie es gerade passt. Alle Tutorials werden aber durchnummeriert sein, so dass jeder nachvollziehen kann, ob ihm eines entgangen ist, oder nicht.

Tutorial 1:

Fangen wir jetzt also einmal mit der grundlegenden Frage an: Was benötige ich alles zum Fotografieren?

Auch wenn es viele nicht für möglich halten werden, aber die Antwort ist sehr einfach: Nur eine Kamera. Viele Anfänger denken immer, sie müssten zig Objektive haben, mindestens genauso viele Filter, Stative und, und, und. Nein, das absolute Minimum ist einfach nur eine Kamera. Viele Einsteiger fragen, welche DSLR oder DSLM sie sich kaufen sollen und welches Objektiv dazu. Warum reicht denn nicht einfach nur eine Kompaktkamera? Mittlerweile gibt es dort einige Kameras, die absolut hochwertige Aufnahmequalität abliefern. Ich persönlich arbeite beispielsweise sehr gerne mit meiner Panasonic Lumix FZ1000 oder auch mit der Canon G1x Mark II. Die erstgenannte Kamera ist eine so genannte Bridgekamera und verfügt über einen sehr großen Brennweitenbereich. Die Canon hingegen, liefert zwar nicht so viel Brennweite, bietet dafür aber einen deutlich größeren Aufnahmesensor, was vor allem dann gut ist, wenn man entweder mit hohen ISO-Werten arbeiten möchte (muss), oder wenn man gerne bei eher schlechten Lichtverhältnissen arbeitet.

Die genauen Begriffe, wie ISO, Blende, Brennweite und ähnliche, werde ich alle später noch erklären, in weiteren Tutorials.

Viele Profis sagen immer, dass die Lichtverhältnisse beim Fotografieren am Wichtigsten sind, andere behaupten, es wäre die Auflösung des Sensors bzw. des Objektivs das Maß aller Dinge. Tatsächlich ist aber der entscheidendste Faktor, die Person hinter der Kamera. Es ist wichtig, dass man zuerst einmal ein “Auge” für die Fotografie entwickelt. Umso mehr ihr fotografiert, desto eher werdet ihr sehen, dass Aufnahmen, die bestimmte Gestaltungsregeln einhalten, einfach besser wirken, als wenn man immer nur hoppla-hopp schnell den Auslöser drückt, ohne sich irgendwelche Gedanken über das fertig erstellte Foto zu machen. Nun werden einige sagen, dass es doch völlig egal ist, wieviele Fotos man macht. Speicherkarten gibt es mittlerweile in solchen gigantischen Größen, dass man je nach Kameramodel mehrere zehntausend Fotos machen kann, bevor die Karte ihr Limit erreicht hat. Irgendein tolles Foto wird dann schon dabei sein. Aber dabei vergessen viele User eine wichtige Sache: Die Zeit. Jeder Fotograf kommt irgendwann an den Punkt, wo er sich alle erstellten Fotos einmal anschauen möchte, um zu sehen, welche tollen Aufnahmen dabei sind. Was denkt ihr, wer damit schneller Erfolg hat? Der Fotograf, der nur 20 Aufnahmen erstellt hat und wovon 15 Aufnahmen Top sind, oder der Fotograf, der 2000 Fotos erstellt hat, wovon aber leider nur 100 etwas taugen? Deshalb empfehle ich Neulingen zuerst einmal eine Kompaktkamera. Damit kann man sich erst einmal auseinandersetzen, möglicherweise bietet die Kamera schon verschiedene Aufnahmemodis, so dass man auch mal andere Funktionen austesten kann und dann kann man sich einfach nur dem gestalterischen Aufbau des Bildes widmen. Welche Gestaltungsregeln ich empfehle, werde ich ebenfalls in einem späteren Tutorial abarbeiten.

An dieser Stelle beende ich meinen ersten kleinen Aufsatz und hoffe, es hat sich für euch nicht zu lang gezogen. Falls ihr weitere Tutorials wünscht, lasst mir doch einfach einen “Daumen hoch” als Anerkennung da.

Toni Hilgers

2018-05-11T20:12:26+00:00